Freitag, 13. Februar 2015

Afrikanische Flughäfen, Sicher?

Der Kontinent Afrika beinhaltet eine große Anzahl an Ländern mit sehr unterschiedlichen Bedingungen in der Politik und im sozialen Leben. Dementsprechend unterschiedlich ist die Auffassung über Recht und Gesetz in den einzelnen Ländern. Da in vielen Ländern des schwarzen Kontinents instabile Verhältnisse vorherrschen, kann gerade an Flughäfen oft internationales Recht nicht umgesetzt werden. Allgemein: Natürlich gelten für afrikanische Flughäfen dieselben internationalen Standards wie für alle anderen Flughäfen der Welt. Auch in Afrika sind Flüssigkeiten im Handgepäck weiter verboten. Dabei darf eine maximale Menge von 10 x 100 ml. mitgeführt werden. Diese Flüssigkeiten müssen in einem durchsichtigen Plastikbeutel mit 1 L. Volumen verpackt sein und unaufgefordert bei der Kontrolle vorgezeigt werden. Die Standards der IATA, der internationalen Flugorganisation, gelten rein formell auch auf afrikanischen Flughäfen. Jedoch muss in einigen Ländern mit gesonderten Vorschriften in Bezug auf die Sicherheit gerechnet werden. Welche Gefahren lauern auf großen Flughäfen in Afrika? In vielen afrikanischen Ländern herrscht ein sehr hohes Einkommensgefälle. Dies gilt natürlich auch für Mitarbeiter im Flughafen. Für viele Menschen, die im Bereich der Gepäckabfertigung arbeiten, stellen die Inhalte des Gepäcks einen unvorstellbar hohen Wert dar. Die Versuchung, in einem Gepäckstück nach wertvollen Gegenständen zu suchen oder das Gepäckstück zu stehlen, ist groß. Viele Flughafenbetreiber haben in der Vergangenheit strenge Kontrollen bis hin zur täglichen Leibeskontrolle für die Mitarbeiter eingeführt. Trotzdem kommt es immer wieder zum Verlust von Gepäck durch Diebstahl. Eine gute Reisegepäckversicherung kann zumindest den Wert des gestohlenen Koffers und dessen Inhalt ersetzen. Werden Sicherheitsvorschriften auf den internationalen Flughäfen eingehalten? Zum größten Teil werden die Sicherheitsvorschriften auf den großen Flughäfen Afrikas eingehalten. Allerdings ist Korruption hier etwas Alltägliches und mit etwas „Kleingeld“ kann so manche sicherheitstechnische Hürde umgangen werden. Wie verhalte ich mich richtig? Koffer, die aufgegeben werden, vor dem Flug in Folie wickeln lassen, das erhöht die Hürde für den potenziellen Dieb. Natürlich müssen alle Koffer gut verschlossen sein. Aufgesetzte Taschen an Koffern am besten mit einem kleinen Vorhängeschloss sichern. Das Handgepäck im Flughafen nie aus den Augen lassen. Auch nicht im vermeintlich sicheren Transitbereich. Fazit: Flugreisen in Afrika können je nach Land noch etwas sehr Abenteuerliches besitzen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Was ist ein Großverdiener?

Deutschland ist mit Sicherheit kein armes Land und besitzt eine gut situierte Mittelschicht. Doch wo ist die Grenze vom gut verdienenden Unternehmer zum Großverdiener? Vielleicht eine Million Euro pro Jahr vor Steuern? Oder zwei oder drei Millionen? Allgemeine Daten zum Einkommen. Alles ist relativ, so auch der Begriff vom Reich sein. Wer in Deutschland über 126´000 Euro im Jahr verdient gehört zur Spitzenklasse. Denn tatsächlich erreicht nur ein Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland diesen Verdienst. Bei 67`000 Euro Verdienst pro Jahr ist der Arbeitnehmer immer noch unter den ersten zehn Prozent. Ungefähr 43 Millionen Menschen in Deutschland sind sogenannte Erwerbspersonen, das heißt nicht unbedingt Arbeitnehmer, sondern der Bezug eines Einkommens ohne dafür Transferleistungen des Staates oder des Bundes in Anspruch zu nehmen. Nehmen wir das eine Prozent mit über 126`000 Euro pro Jahr, so ergibt das 430 Tausend Menschen. Immerhin sind das über 10`000 Euro pro Monat. Das ist schon viel Geld. Wie gesagt, alles Relativ. Denn Deutschland hat immerhin auch über 800`000 Millionäre. Die lukrativsten Berufe. Die allein sind schon fast ein Prozent der Bevölkerung. Doch das sind in der Regel keine Arbeitnehmer, sondern meist eben Unternehmer oder Topmanager. Natürlich wird jedes Jahr die neueste Liste der Großverdiener von den dafür bekannten Medien herausgegeben. Danach sind deutsche Topmanager im europäischen Durchschnitt auf Platz Zwei hinter den Briten. Mit einem Studium in Betriebswirtschaft ist auf jeden Fall schon mal ein guter Grundstein gelegt. Betriebswirte und Ingenieure schaffen es am ehesten in den erlauchten Zirkel der Vorstandsetagen. Mit diesen Berufen sind die Karrieremöglichkeiten am größten. Ein Vorstandschef einer Firma oder Unternehmen mit mehr als 1000 Angestellten kommt demnach auf durchschnittlich 585`000 Euro pro Jahr. Gibt es eine Grenze? Die ganz Reichen reden über so ein paar Millionen vermutlich gar nicht mehr. Bei den zehn reichsten Deutschen beginnt das Vermögen bei 6,6 Milliarden Euro auf Platz Zehn und endet bei unglaublichen 25,4 Milliarden Euro auf Platz eins.

Mittwoch, 11. Februar 2015

Kreative Wandgestaltung

Kunst ist und war über alle Zeiten der menschlichen Zivilisation hinweg immer ein Fenster der Gesellschaft, in der sie entstand. Moderne Künstler nutzen die Möglichkeiten, die ihnen gegeben sind, um ihre Werke zu gestalten und spiegeln gleichzeitig eine freie Gesellschaft wieder. Mit moderner Kunst lassen sich viele kreative Ideen zur Wandgestaltung umsetzen und gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, mit dem Künstler in Kontext zu treten. Bilder moderner Künstler. Moderne Kunst ist ein Oberbegriff für viele unterschiedliche Stile, die sich schon lange etabliert und ihre Freunde gefunden hat. Die Zeiten, als sich selbst die Kunst bestimmten Modeströmungen beugen musste, um erfolgreich zu sein, sind spätestens mit der Flower-Power-Bewegung der siebziger Jahre vorbei. Dabei bedeutet moderne Kunst keineswegs unverständliche Kunst. Sehr viele moderne Künstler arbeiten zum Beispiel im Hyper-Realismus. Natürlich hat auch das Abstrakte immer noch seinen festen Platz und selbst die Expressionisten erleben eine Auferstehung. Auch die Wahl der Mittel zur Gestaltung des Werkes bestehen schon lange nicht mehr nur aus Öl und Leinwand. Moderne Videotechnik genauso wie LED-Leuchtmittel werden genutzt, um moderne Kunst zu schaffen. Es gibt praktisch kein Material, das nicht zur Erschaffung eines Kunstwerkes dienen kann. Das bietet wiederum bei der kreativen Wandgestaltung eine Fülle an Ideen und Möglichkeiten. Moderne Kunst an der eigenen Wand. Echte moderne Kunst ist bezahlbar geworden und hat sich gleichzeitig von elitären Dünkeln verabschiedet. Das ist zu einem guten Teil den modernen Techniken der Vervielfältigung zu verdanken und soll demjenigen oder derjenigen nur recht sein, die auf der Suche nach dem passenden Kunstwerk für die eigene Wohnung sind. Wer nun eine oder mehrere Wände mit moderner Kunst gestalten möchte, sollte sich über die Ausrichtung im Klaren sein. Im Grunde gibt es nur zwei Möglichkeiten. Der totale Kontrast oder die totale Einheit. Beides hat seine Reize. So kann ein Bild von Roy Lichtenstein ohne Probleme über einem Chesterfield-Sofa hängen. Genauso kann aber auch die gesamte Wand in die Kunst miteinbezogen werden, indem der Bild-Inhalt sich in ähnlicher Form bei der Wandbespannung fortsetzt. Kontraste sind immer erlaubt, nur nicht in der Qualität. Das wirkt unvorteilhaft.

Dienstag, 10. Februar 2015

Tatort-ein Evergreen

„Taxi nach Leipzig“ war der erste Kriminalfilm aus der Tatort Reihe, der am 29. September 1970 in der ARD ausgestrahlt wurde. Damals hieß der Kommissar Trimmel, gespielt von dem Schauspieler Walter Richter. Warum gab es einen „Tatort“? Vor der Ausstrahlung des ersten Tatorts war die ARD auf der Suche nach einem neuen Format, um einerseits einen Ersatz für die gleichfalls erfolgreiche Stahlnetz-Serie zu erhalten und der Konkurrenz von ZDF mit der Serie „Der Kommissar“, damals noch gespielt von Erik Ode, etwas entgegenzusetzen. Anfänglich sollten die Tatort-Serien nur in Berlin spielen beziehungsweise der Titel Tatort um den Handlungsort ergänzt werden. In der Konzeption kam dann die Idee auf, die Serien, auch aus Kostengründen, von den verschiedenen Landesanstalten produzieren zu lassen. Dies stieß in der vierteljährlich abgehaltenen Konferenz der ARD Fernsehspielchefs zuerst auf wenig Gegenliebe, wurde beim zweiten Versuch aber dann doch genehmigt. Ohne Frage wäre der Tatort ohne diese Idee der Verteilung der Produktionsstandorte und damit wechselnder Schauspielerteams niemals so erfolgreich geworden. Der Tatort und seine Kommissare In den ersten Folgen der Serie war der Fokus sehr stark auf die jeweiligen Kommissare und ihre Charaktere ausgerichtet. Dies hat sich bis heute zu einem etwas geringeren Anteil erhalten, jedoch veränderte sich im Laufe der Zeit, immerhin nun 44 Jahre ununterbrochene Tatort-Folgen, die Sichtweise der Zuschauer. Dem trugen und tragen die Drehbuchschreiber und Regisseure in der Form Rechnung, dass oft ein Team in den Vordergrund gestellt wird. Anfangs war das noch eine zögerliche Umsetzung oder scheiterte schlicht an der Dominanz des jeweiligen Kommissars. Das wohl beste Beispiel hierfür war der Duisburger Tatort-Kommisar Horst Schimanski alias Götz George, der vorwiegend in den 80er Jahren im Ruhrpott ermittelte. Sein eigentlich gleichberechtigter Partner Tanner spielte fast immer die zweite Geige. Trotzdem waren schon damals die Nebencharaktere stärker ausgeprägt. In den achtziger Jahren kamen dann auch Teams auf, die bis heute gleichberechtigt nebeneinander spielen. Allen voran die Kölner und Münchner Kommissare Ballauf/Schenk sowie Batic/Leitmayr. Das Gespann aus Münster, Thiel und Boerne, die inzwischen auch schon 12 Jahre lang in der eher ländlichen Stadt Münster ermitteln, stellen eine Besonderheit dar, da es sich nicht um ein Polizeigespann, sondern um einen Pathologen und einen Kommissar handelt, deren Beliebtheit ohne den starken Kontrast der beiden Charaktere wohl so nicht zustande gekommen wäre. Dazu kommt der oft humoristische Unterton, treffend dargestellt im Sarkasmus von Boerne und der Bodenständigkeit von Thiel. Beide Schauspieler, Axel Prahl als Thiel und Jan Josef Liefers als Boerne, hatten schon vor ihrer Tatort-Zeit eine beachtliche Karriere hingelegt und waren dem Zuschauer im Fernsehen gut bekannt. Dieses Konzept bekannter Gesichter wurde auch für die neuesten Hamburger Tatort-Folgen umgesetzt, indem Til Schweiger zusammen mit Fahri Yardam die Ermittler Tschiller und Gümer spielen. Dass die Prominenz von Schweiger hilft, zeigte sich an der Zuschauerbeteiligung der am 10. März 2013 ausgestrahlten Tatort-Folge „Willkommen in Hamburg“. Mehr als 12 Millionen Menschen sahen Schweiger alias Tschiller beim Ermitteln zu, womit dieser Tatort-Hamburg zum erfolgreichsten Tatort seit fast 20 Jahren wurde. Die zweite Folge stellte gleichermaßen einen Rekord auf. 19 Tote. Die beliebtesten Tatort-Folgen Ein etwas schwieriges Feld ist die Bewertung und die Frage, welches die beliebteste Folge ist. Letztlich ist diese Betrachtung natürlich immer subjektiv. Tatsächlich wird im Internet seit mehr als 15 Jahren eine Bewertungsskala mit unterschiedlichen Parametern geführt, die einen guten Überblick über den Beliebtheitsgrad sowohl der einzelnen Folgen wie auch der Kommissare gibt. Nach dieser Liste ist der aktuell beliebteste Tatort-Kommissar Axel Milberg alias Klaus Borowski, der im Norddeutschen Kiel nach Verbrechern fahndet. In der Gesamtwertung ist der beliebteste Kommissar ein leider bereits verstorbener Schauspieler. Klaus Schwarzkopf spielte im Jahr 1975 den Kommissar Finke in Hamburg. Regie führte damals übrigens kein geringerer als Wolfgang Petersen. Warum immer noch Tatort-Folgen? 44 Jahre sind gerade im Fernsehen eine enorm lange Zeitspanne, in der etliche Serien aufkamen und auch wieder untergingen. Warum halten sich die Tatort-Folgen? Die einfachste Begründung dürfte in der Vielfältigkeit der Serie bei trotzdem nur einem Bezugspunkt zu suchen sein. Es geht immer um das Böse, um Ungerechtigkeit, Kriminalität und natürlich Tote. Um diese Dinge werden immer neue und aktualisierte Geschichten gesponnen, die von den Tatortkommissaren als vertraute Bezugspersonen aufgelöst werden. Dabei hat jeder Zuschauer „seinen“ Kommissar beziehungsweise Kommissarin. Die unterschiedlichen Spielorte bieten Unterhaltung, ohne zu weit weg zu sein, sodass daraus Fiction entstehen könnte. Es ist eine wunderbare Mischung aus realen Plätzen und gutem, weil professionell gemachtem Fernsehspiel mit einem meist guten Ende. Genau das, was der Zuschauer an einem Sonntag-Abend braucht.

Montag, 9. Februar 2015

Kanada und Deutschland- eine Gemeinsamkeit

Bei der Betrachtung von Deutschland und Kanada fällt natürlich der gewaltige Größenunterschied ins Auge. Kanada ist flächenmäßig das zweitgrößte Land der Erde. Deutschland mit seiner Fläche von gerade mal 357`000 Km2 passt rund 27 mal in Kanada hinein. Dafür ist Kanada gerade mal auf 1 % seines Gebietes besiedelt und besitzt mit etwa 37 Millionen Einwohnern nicht einmal halb so viele Bürger wie Deutschland. Klimatische Gemeinsamkeiten. Immerhin haben Deutschland und Kanada, obwohl Sie durch ein Weltmeer getrennt sind, eine geografische Gemeinsamkeit, die eine Aussage zum Klima zulässt. Durch beide Länder verläuft der 50. Breitengrad. In Kanada ist es der südlichste Breitengrad, in Deutschland verläuft der 50. Breitengrad ziemlich genau in der Mitte. Neben anderen Einflüssen kann durch die Entfernung des Landes vom Äquator eine Aussage über dessen Klima gemacht werden. Im 50. Breitengrad herrscht in der Regel ein gemäßigtes Klima. Das bedeutet für Reisen, das ein deutscher Besucher in Kanada zumindest im Süden des Landes auf ähnliche klimatische Verhältnisse trifft wie in Deutschland. Allerdings kommen hier noch andere Einflüsse zum Tragen. Deutschland und Europa allgemein profitieren vom warmen Golfstrom aus der Karibik. Kanada und Nordamerika bekommen den kalten Golfstrom aus der Arktis ab. Unter anderem darum sind die Winter kälter als in Europa. Umwelteinflüsse in Deutschland und Kanada Während in Deutschland strenge Gesetze dafür sorgen, dass möglichst wenige Schadstoffe an die Luft gelangen, wird in Kanada speziell mit dem Abbau von Ölsand in der Provinz Alberta regelrecht Raubbau an der Natur betrieben. Die Problematik liegt in der Form, wie das Öl hier liegt. Es ist mit Sand und Ton vermischt und muss mit aufwendigen Verfahren herausgewaschen werden. Das kostet enorme Mengen Energie, die die Kohlenstoffemissionen in die Höhe treiben. Natürlich relativiert sich der schädliche Umwelteinfluss bei der Größe des Landes und Besucher müssen sich keine Sorgen machen. Denn Kanada überzeugt durch eine grandiose Landschaft. Fazit Der Sommer und der Spätsommer im Süden des Landes, entlang der Grenze zu den Vereinigten Staaten, bietet die beste Gelegenheit, Kanada in einem milden Klima ähnlich dem in Deutschland zu erleben.